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Innenministerium prüft weitere Islamisten-Verteilaktion

Extremismus Innenministerium prüft weitere Islamisten-Verteilaktion

Einen Tag nach bundesweiten Razzien gegen Salafisten und dem Verbot des islamistischen Netzwerks "Die wahre Religion" untersucht das hessische Innenministerium eine weitere muslimische Gruppe.

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Ein von Salafisten verteilter Koran.

Quelle: Franziska Kraufmann/Archiv

Wiesbaden. "Die hessischen Sicherheitsbehörden prüfen aktuell, ob es sich bei "We love Muhammad" um eine Nachfolge- oder Ersatzorganisation der verbotenen Vereinigung "Die wahre Religion" handelt", sagte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass Mitglieder der Vereinigung "We love Muhammad" am Wochenende in der Frankfurter Fußgängerzone Mohammed-Biografien verteilt hatten. Dabei habe es auch Unterstützung durch ein Mitglied des mittlerweile verbotenen "Lies!"-Netzwerks gegeben.

Untersucht werden soll nun, ob die Mohammed-Verteilaktion auf die bereits am Dienstag verbotenen Aktionen aufbaut. Die Sicherheitsbehörden werfen den Salafisten vor, die Verteilung von Koranen genutzt zu haben, um Jugendliche zu radikalisieren. Bei den Razzien am Dienstag waren allein in Hessen mehr als 60 Wohnungen, Büroräume und Moscheen durchsucht worden.

Der Salafismus ist eine besonders konservative, streng am Koran orientierte Strömung des Islam. Seine Anhänger lehnen westliche Demokratie ab.

dpa

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