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Innenminister Peter Beuth für "null Toleranz" bei "Scharia-Polizei"

Extremismus Innenminister Peter Beuth für "null Toleranz" bei "Scharia-Polizei"

Im Fall selbsternannter radikalislamischer Sittenwächter als "Scharia-Polizei" in Deutschland schließt sich Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) der Null-Toleranz-Strategie der Bundesregierung an.

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Peter Beuth: Kein Verständnis zeigen.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. "Gegen solche Art von Selbstjustiz werden wir auch in Hessen konsequent vorgehen und sie nicht dulden, weil sie sich gegen die Freiheit aller in unserer Demokratie richtet", sagte Beuth nach Mitteilung seines Sprechers am Sonntag. "Für unser Rechtssystem gilt ohne Wenn und Aber: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat!"

In Wuppertal waren radikalislamische Salafisten in orangefarbenen Westen als "Scharia-Polizei" aufgetreten und nachts durch die Straßen patrouilliert. Die Scharia ist das islamische Recht, das von Salafisten extrem konservativ ausgelegt wird.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte der "Bild"-Zeitung (Samstag) gesagt, die Scharia werde "auf deutschem Boden nicht geduldet". Niemand dürfe sich anmaßen, "den guten Namen der deutschen Polizei zu missbrauchen".

dpa

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