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Innenminister Beuth: "Sorgen der Menschen ernst nehmen"

Gesellschaft Innenminister Beuth: "Sorgen der Menschen ernst nehmen"

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat angesichts der wachsenden Nachfrage nach Mitteln zur Selbstverteidigung erklärt, er nehme die Sorgen der Menschen ernst.

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Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden/Marburg. Zuständig für die Sicherheit seien aber die Sicherheitsbehörden in den Ländern, betonte der Minister am Freitag in Wiesbaden. Diese müssten auf das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Menschen reagieren. Hessen habe nach den Anschläge von Paris die Polizeipräsenz erhöht und eine Vielzahl offener und verdeckter Maßnahmen wie Kontrollen und Schleierfahndung angeordnet.

Nach Angaben des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler in Marburg hat sich der Umsatz mit Pfefferspray, Reizgas oder Schreckschusswaffen 2015 im Vergleich zum Vorjahr mindestens verdoppelt. Seit den massiven Übergriffen auf Frauen in Köln in der Silvesternacht seien Pfefferspray und andere frei verfügbare Selbstverteidigungsmittel nochmals stark nachgefragt gewesen.

In Hessen sei die Zahl der Waffen insgesamt indes im Jahresvergleich rückläufig, sagte der Innenminister. Zudem ließen erhöhte Umsatzzahlen beim Waffenverkauf keine Rückschlüsse auf die Motive der Käufer sowie die regionale Verteilung in Deutschland zu.

dpa

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