Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Initiativen wollen Protest gegen Stromtrassen intensivieren

Energie Initiativen wollen Protest gegen Stromtrassen intensivieren

Der Protest von Umweltschützern und Energiepolitik-Kritikern gegen große Stromautobahnen in Deutschland wächst. Man wolle eine Offensive gegen überdimensionierten Stromnetzausbau starten und das Thema mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken, teilte der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen Suedlink (BBgS) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nach einem Treffen in Fulda am Montag mit.

Voriger Artikel
Marburg-Biedenkopf und Kassel aus Schutzschirm entlassen
Nächster Artikel
Minister Al-Wazir: Trump-Order gilt womöglich auch für ihn

Starkstromleitungen befinden sich an Strommasten.

Quelle: Nicolas Armer/Archiv

Fulda. Die BUND-Landesverbände aus Hessen, Bayern, Thüringen und Niedersachsen hatten dabei ihre ablehnende Haltung gegen die geplanten Stromtrassen Suedlink und Suedostlink bekräftigt.

Die Stromtrassen sollen Windstrom aus dem Norden und Osten in den Süden transportieren. Suedlink zum Beispiel soll rund 800 Kilometer lang werden und laut Grobplanung auch Nord- und Osthessen durchqueren. Bund und BBgS stellen den Sinn und Zweck in Frage und bevorzugen dezentrale Energiekonzepte mit regionalen Verteilnetzen. Sie forderten erneute Bedarfsermittlungen für die großen Leitungen.

In einer Erklärung der Kritiker heiß es: "Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wie Suedlink und Suedostlink, ohne Einspeisungs- und Abzweigmöglichkeiten, können den vielfältigen Anforderungen an künftige dezentrale Energieerzeugungs- und Verbrauchsstrukturen nicht gerecht werden."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr