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In Hessen 2013 knapp 5000 Bezieher von Betreuungsgeld

Soziales In Hessen 2013 knapp 5000 Bezieher von Betreuungsgeld

Das umstrittene Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder ausschließlich zu Hause betreuen, ist in Hessen verhalten angenommen worden. Zwischen dem Tag ihrer Einführung am 1. August und dem 31. Dezember 2013 wurde die als "Herdprämie" kritisierte Leistung für insgesamt 4759 hessische Kinder ausgezahlt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte.

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Eltern sollen nicht gezwungen sein Kinder in Betreuung zu geben.

Quelle: Jan Woitas

Wiesbaden. Im Vergleich der Bundesländer belegt Hessen damit einen Platz im Mittelfeld. Gut drei Viertel der Antragsteller beantragten die Leistung für die volle Laufzeit von 22 Monaten. 95,7 Prozent der Bezieher sind Mütter.

Die meisten Bezieher der Leistung (15 588) gab es den Angaben nach in Bayern, es folgen Baden-Württemberg (14 622) und Nordrhein-Westfalen (13 242). In allen ostdeutschen Bundesländern einschließlich Berlin beantragten zusammen lediglich 4653 Eltern Betreuungsgeld. Bundesweit wurde die Prämie insgesamt 64 877 Mal ausgezahlt.

Das Betreuungsgeld war nach langem politischen Streit eingeführt worden. Eltern, die für ihre Kinder nach deren 15. Lebensmonat weder einen Kita-Platz noch eine geförderte Tagesmutter in Anspruch nehmen, können bis zu 22 Monate lang 100 Euro monatlich bekommen. Ab 1. August 2014 gibt es 150 Euro.

dpa

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