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Immobilienverbände warnen vor weniger Baugenehmigungen

Immobilien Immobilienverbände warnen vor weniger Baugenehmigungen

In Hessen zeichnet sich laut Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände (AWI) ein Abwärtstrend beim Wohnungsbau ab. Aus dem am Dienstag in Frankfurt vorgestellten AWI-Konjunkturbericht 2014/15 geht hervor, dass 2014 insgesamt 6573 neue Wohngebäude genehmigt wurden - 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Im ersten Quartal 2015 wurden sogar mehr als zehn Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum.

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Die Zahl der Bauvorhaben geht laut AWI zurück.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Frankfurt. "Wenn ein Rückgang über drei Quartale anhält, kann man in der Baukonjunktur von einem Trend sprechen", sagte AWI-Sprecher Rudolf Ridinger.

Als Grund für den Rückgang der Bauvorhaben führte er die für Investoren immer geringeren Renditeaussichten auf: Das Bauen selbst werde durch immer höhere Auflagen teurer, während die zu erwartenden Mieteinnahmen annähernd konstant blieben. Hinzu komme, dass Kredite mit langer Laufzeit trotz stabil niedrigem Leitzins teurer würden.

Ridinger warnte, dass der Markt für bezahlbaren Wohnraum vor allem in Ballungsräumen immer knapper würde, durch das deutsche Engagement für Flüchtlinge sei noch mehr Nachfrage zu erwarten. Ob die jüngst von der Landesregierung eingesetzte "Allianz für Wohnen in Hessen" zur Problemlösung beitragen werde, könne man erst nach der ersten Arbeitssitzung in knapp anderthalb Monaten beurteilen.

dpa

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