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Immer mehr Studierende an privaten Hochschulen

Hochschulen Immer mehr Studierende an privaten Hochschulen

Fast 20 000 Menschen sind in Hessen im laufenden Wintersemester an privaten Hochschulen eingeschrieben. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Wiesbaden knapp acht Prozent aller Studieren.

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Ein Schild weist auf die Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) hin.

Quelle: Andreas Arnold/dpa

Wiesbaden/Frankfurt. Die Zahl der Studierenden an privaten Hochschulen hat sich innerhalb von 10 Jahren verdoppelt, in den vergangenen 20 Jahren sogar verzehnfacht.

14 private Hochschulen bieten in Hessen kostenpflichtige Studiengänge an. Die meisten haben sich auf den Weiterbildungsmarkt spezialisiert. "Privathochschulen besetzen Nischen, die die staatlichen nicht ausfüllen", sagt Professor Frank Ziegele, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung.

Das hessische Wissenschaftsministerium hält nicht-staatliche Hochschulen für einen "Innovationstreiber" im Hochschulsystem. Sie hätten neue Lehrformen entwickelt und zum Beispiel zur Akademisierung der Gesundheitsberufe beigetragen. Dass noch viele weitere Anbieter dazukommen, erwartet das Ministerium nicht. Allerdings sei "für einige nichtstaatliche Hochschulen mit einem nennenswerten Studierendenzuwachs zu rechnen", sagt Sprecher Mark Kohlbecher.

dpa

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