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Immer mehr Flüchtlingskinder ohne Familien in Hessen

Flüchtlinge Immer mehr Flüchtlingskinder ohne Familien in Hessen

Immer mehr Flüchtlingskinder kommen ohne ihre Familien nach Hessen. "2013 hatten wir insgesamt 1128 Einreisen von unbegleiteten Minderjährigen, zum 30. September dieses Jahres waren es schon mehr als 1400", sagte der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

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Ein Kind in der Erstaufnahmeeinrichtungin Gießen.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. Die Kinder und Jugendlichen kämen aus Syrien, Eritrea, dem Irak, den Balkanstaaten und der Ukraine. Sie würden zunächst in spezielle Einrichtungen in Frankfurt oder Gießen gebracht, dann kämen sie in Wohnungen oder Heimen unter.

"Eine spezielle Herausforderung sind die über Sechzehnjährigen, für die keine Vollschulpflicht mehr besteht", sagte Grüttner. Dies solle nun geändert werden. Nach einem zu erarbeitenden Konzept sollten die Jugendlichen nicht nur Vollzeit in die Schule gehen. Ihnen sollen auch Sprachförderung sowie Trainingskurse rund um das Thema Berufswahl angeboten werden.

Flüchtlinge im Alter unter 16 Jahren gehen in reguläre Schulen. Außerdem besuchen sie spezielle Sprachkurse und werden von der Jugendhilfe betreut. Insgesamt werden in diesem Jahr etwa 20 000 Flüchtlinge in Hessen erwartet.

dpa

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