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IS-Prozess: Syrien-Kämpfer könnte aussagen

Prozesse IS-Prozess: Syrien-Kämpfer könnte aussagen

Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht wird heute der erste Prozess gegen ein Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat in Deutschland fortgesetzt. Die Verteidigung hat eine Erklärung angekündigt.

Frankfurt/Main. Ob der Angeklagte selbst aussagt, steht noch nicht fest.

Der Staatsschutzsenat am OLG verhandelt seit Montag gegen den 20-Jährigen, der laut Anklage 2013 in Syrien in den "Heiligen Krieg" zog. Die Bundesanwaltschaft wirft dem in Bad Homburg geborenen Deutschen mit Wurzeln im Kosovo die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat im Ausland vor.

Zum Prozessauftakt hatte der Vorsitzende Richter Thomas Sagebiel dem Angeklagten angeboten, "Milde walten zu lassen", wenn Kreshnik B. gesteht und aussagt. Dann könnte er nach Jugendstrafrecht zu einer Strafe von drei Jahren und drei Monaten bis vier Jahren und drei Monaten verurteilt werden.

dpa

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