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Hohenberg wird neue Direktorin des Internationalen Suchdienstes

Geschichte Hohenberg wird neue Direktorin des Internationalen Suchdienstes

in Bad Arolsen wird die Menschenrechtsexpertin und Sozialwissenschaftlerin Floriane Hohenberg. Wie der ITS am Dienstag mitteilte, war die gebürtige Französin zuvor Leiterin der Abteilung Toleranz und Antidiskriminierung im OSZE-Büro für Menschenrechte (ODIHR) in Warschau.

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Floriane Hohenberg wird neue Leiterin des Internationalen Suchdienstes (ITS).

Quelle: ITS/Archiv

Bad Arolsen. Zuvor hatte sie für Frankreich die Recherche in deutschen Archiven koordiniert, um Schicksale von aus Frankreich deportierten Juden zu ermitteln.

Hohenberg folgt in dem Archiv und Dokumentationszentrum über NS-Verfolgung und die befreiten Überlebenden auf Rebecca Boehling, die wie geplant zum 1. Januar 2016 in die USA zurückkehrt. Boehling war von der University of Maryland Baltimore County (UMBC) für die Leitung des Suchdienstes beurlaubt worden. Unter der US-Amerikanerin war der Wandel des ITS zu einem internationalen Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung vorangetrieben worden.

Beim ITS lagern 30 Millionen Dokumente aus Konzentrationslagern, Ghettos und Gestapo-Gefängnissen sowie Unterlagen über die Zwangsarbeit und die Migration infolge des Zweiten Weltkrieges. Die Originaldokumente und die Zentrale Namenkartei des ITS gehören zum Unesco-Weltdokumentenerbe.

dpa

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