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Hirzenhainer Bürgermeister: "Habe mir nichts vorzuwerfen"

Wahlen Hirzenhainer Bürgermeister: "Habe mir nichts vorzuwerfen"

Der Bürgermeister von Hirzenhain (Wetteraukreis) hat nach der Durchsuchung seines Büros erneut Vorwürfe im Zusammenhang mit der Stichwahl zurückgewiesen. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen", erklärte Freddy Kammer (parteilos) am Donnerstag über seinen Anwalt.

Hirzenhain. Der Vorwurf, wonach er im Wahlkampf bei Hausbesuchen Unterlagen für die Briefwahl mit sich geführt habe, obwohl diese noch gar nicht beantragt worden seien, sei völlig aus der Luft gegriffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kommunalpolitiker unter anderem wegen Wahlfälschung.

Kammer hatte die Bürgermeister-Stichwahl Mitte Juni gewonnen. Danach waren Vorwürfe laut geworden, dass er Wähler beeinflusst haben soll. Es gibt dazu auch mehrere eidesstattliche Versicherungen von Bürgern. Dabei gebe es aber Auffälligkeiten, heißt es in der Erklärung. Die Unterzeichner wurden demnach von einem "offenbar politisch motivierten Personenkreis aufgesucht und mit vorgefertigten Schriftstücken konfrontiert".

Ermittler hatten am Dienstag das Büro des Bürgermeisters und das Wahlamt durchsucht und nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch Unterlagen zur Briefwahl sichergestellt. Diese müssten nun ausgewertet werden.

dpa

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