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Hinz fordert rasche Hilfe für Ökowinzer gegen Mehltau

Agrar Hinz fordert rasche Hilfe für Ökowinzer gegen Mehltau

Im Kampf gegen Pilzbefall von Weinreben hat die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) rasche Hilfe für die betroffenen Ökowinzer verlangt. "Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, sich bei der EU-Kommission für die Aufnahme von Kaliumphosphonat als zulässiges Pflanzenschutzmittel für den ökologischen Weinbau einzusetzen", sagte die Ministerin am Dienstag in Wiesbaden.

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Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Hessen habe das Thema gemeinsam mit Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auf die Tagesordnung der nächsten Agrarministerkonferenz Anfang September (7. bis 9. September) gesetzt.

Wegen der langen Regenperioden in diesem Jahr macht den Öko-Winzern der sogenannte Falsche Mehltau (Peronospora) zu schaffen, im Rheingau und in Rheinhessen drohen Totalausfälle. Seit 2013 stuft die EU mit Kaliumphosphonat ein Mittel gegen den Falschen Mehltau als Pflanzenschutzmittel ein, das vorher im ökologischen Weinbau eingesetzt wurde.

Hinz verlangte auch eine nationale Erhöhung der zulässigen Menge an Kupfer, solange dem Ökoweinbau keine anderen wirksamen Mittel zur Verfügung stünden. Aktuell wirtschafteten 33 Weinbaubetriebe in Hessen nach den Vorgaben des ökologischen Weinbaus, erklärte Hinz.

dpa

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