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Hessischer NSU-Ausschuss hört Journalisten Laabs

Landtag Hessischer NSU-Ausschuss hört Journalisten Laabs

Der Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags zum NSU-Mord in Kassel 2006 hat zum dritten Mal Experten angehört. Dabei stellte der Journalist Dirk Laabs am Montag die Frage, warum der hessische Verfassungsschutz so fürsorglich mit einem Mitarbeiter umgegangen sei, der damals mutmaßlich am Tatort in Kassel war.

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Der NSU-Untersuchungsausschuss hört erneut Experten.

Quelle: F. v. Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Der Mann habe die Behörde massiv blamiert, sei aber immer wieder unterstützt worden. "Wo ist die Wut? Die hat mir immer gefehlt", sagte Laabs, Ko-Autor des Buches "Heimatschutz" über den NSU.

Die Abgeordneten berieten anschließend in interner Sitzung über neue Beweisanträge, um an Abhörprotokolle zu kommen, aus denen die "Welt am Sonntag" vor gut einer Woche zitiert hatte. Der Verfassungsschützer war unter Mordverdacht geraten und deshalb 2006 von der Polizei abgehört worden. Einzelne Zitate seiner Vorgesetzten lassen vermuten, dass es Kenntnisse zum Hintergrund des Mordes gegeben haben könnte.

dpa

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