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Hessischer NSU-Ausschuss hört Extremismusexperten

Landtag Hessischer NSU-Ausschuss hört Extremismusexperten

Der hessische NSU-Untersuchungsausschuss ist mit der Anhörung von Extremismusexperten in seine öffentlichen Sitzungen eingestiegen. Das Landtagsgremium soll das Verhalten hessischer Behörden nach dem Mord der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU 2006 in Kassel untersuchen.

Wiesbaden. Der ehemalige Verfassungsschützer und Wissenschaftler Rudolf van Hüllen sparte heute in Wiesbaden nicht mit Kritik an der eigenen Sicherheitszunft.

So habe sich der Verfassungsschutz sehr auf die Ideologie der Rechtsextremisten konzentriert, weniger auf das Zusammenleben und die Radikalisierung in der Szene. Es sei den Rechten nicht zugetraut worden, eine zutiefst konspirative terroristische Zelle wie den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zu bilden. Die rechtsextremistische Organisation Blood and Honour (Blut und Ehre) sei zwar 2000 in Deutschland verboten worden, sei aber weiter gefährlich gewesen. Van Hüllen nannte sie den "logistischen Dienstleister des NSU".

dpa

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