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Hessische Wissenschaftler erforschen Islam - "Können erklären"

Wissenschaft Hessische Wissenschaftler erforschen Islam - "Können erklären"

In den Debatten um Islamismus, Pegida und Islamfeindlichkeit kann die Wissenschaft nach Expertenansicht zwar einen aufklärerischen Beitrag leisten, stößt aber auch an Grenzen.

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In den Debatten stößt man auch an Grenzen.

Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv

Frankfurt/Main. "Man kann die Grundlagen der islamistischen Bewegungen erklären", sagte Prof. Albrecht Fuess, der geschäftsführende Direktor des "Centrums für Nah- und Mittelost-Studien" an der Uni Marburg. "Wir können aufzeigen, wie sich in der islamischen Welt Gelehrte gegen den Extremismus äußern." Es gebe immer noch eine liberale Bewegung, die versuche, sich Gehör zu verschaffen.

"Man kann Pegida-Anhängern erklären, dass es bei uns keine Islamisierung geben kann, schon allein demografisch nicht", sagte Fuess weiter. Doch bei bestimmten Gruppen stoße man auf taube Ohren, da komme man nicht ran. Was die Erforschung zur Entstehung von Extremismus angehe, so müsse das in der Wissenschaft sehr breit aufgegriffen werden, um auch die sozialen und gesellschaftlichen Ursachen in Deutschland verstärkt in den Blick zu nehmen.

An Hessens Unis gibt es mehrere Zentren und Institute, die einen islamwissenschaftlichen Schwerpunkt haben.

dpa

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