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Hessische Ministerin Hinz für bundesweites Genpflanzen-Verbot

Agrar Hessische Ministerin Hinz für bundesweites Genpflanzen-Verbot

Die hessische Agrarministerin Priska Hinz fordert ein bundesweit einheitliches Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen. Die Grünen-Politikerin widersprach am Samstag Forderungen von Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU), das geplante Verbot nicht auf Bundes-, sondern auf Länderebene umsetzen.

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Die hessische Agrarministerin Priska Hinz (Die Grünen).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden/Berlin. Die Hessin, Vorsitzende der Agrarministerkonferenz, sagte, die Länder seien sich einig, das von der EU ermöglichte Anbauverbot "bundeseinheitlich und bundesweit" zu regeln. "Nur so kann ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen sowie Wettbewerbsverzerrungen für die Landwirte innerhalb Deutschlands vermieden werden." Die große Mehrheit der Bevölkerung wolle keinen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft.

Ähnlich wie Hinz in Wiesbaden äußerte sich ihr Kollege Alexander Bonde (Grüne) aus Baden-Württemberg. Schmidt argumentiert, die Länder könnten die von Brüssel vorgegebenen Regeln am besten rechtssicher erfüllen. "Das Verbot soll nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch einer gerichtlichen Überprüfung standhalten", sagte er der dpa.

dpa

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