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Hessische Atomaufsicht hatte Zweifel bei Biblis-Abschaltung

Landtag Hessische Atomaufsicht hatte Zweifel bei Biblis-Abschaltung

Die Atomabteilung im hessischen Umweltministerium hat die Vorgaben des Bundes zur zeitweisen Stilllegung des Kernkraftwerkes Biblis 2011 kritisch gesehen. Das sagte Abteilungsleiter Guntram Finke am Freitag im Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags in Wiesbaden.

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Das hohe Prozessrisiko war bekannt.

Quelle: F. v. Erichsen/Archiv

Wiesbaden. "Wir haben ein sehr, sehr hohes Prozessrisiko gesehen", erklärte er.

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im März 2011 hatte die Bundesregierung binnen Tagen eine Abschaltung der ältesten Kernkraftwerke in Deutschland durchgesetzt. Dieser Schritt ohne ausreichende Rechtsgrundlage habe dem Biblis-Betreiber RWE den Weg zu Schadenersatz geöffnet, nicht der Verzicht auf eine Anhörung in der hessischen Verfügung, sagte Finke.

dpa

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