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Hessens Regierungschef geht auf Distanz zu Suedlink

Energie Hessens Regierungschef geht auf Distanz zu Suedlink

In der Debatte um den Netzausbau in Deutschland ist Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) auf Distanz zur Windstrom-Trasse Suedlink gegangen. Der Betreiber Tennet müsse die Notwendigkeit der 800 Kilometer langen Trasse und deren Führung besser erläutern, sagte Regierungssprecher Michael Bußer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

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Volker Bouffier: Die Notwendigkeit muss geprüft werden.

Quelle: C. Schmidt/Archiv

Wiesbaden. Notfalls müsse es Umwege geben, um Belastungen für Bevölkerung und Landschaft zu vermeiden.

In Hessen gibt es gegen die Trasse, die zur Hauptschlagader der Energiewende werden soll, starken Widerstand im Raum Kassel und Fulda. Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat die Trasse bisher stets als unverzichtbar bezeichnet.

Bouffier sagte auf dem CDU-Kreisparteitag in Fulda nach einem Bericht des Online-Portals "fuldainfo" wörtlich: "Wir werden es nicht mitmachen, eine ganze Region in Aufruhr zu bringen, solange nicht erwiesen ist, dass man diese Leitung überhaupt braucht." Es müssten auch Alternativen der Trassenführung über Sachsen-Anhalt und Thüringen geprüft werden.

dpa

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