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Hessen will weniger Tierversuche: Zwei neue Professuren

Hochschulen Hessen will weniger Tierversuche: Zwei neue Professuren

Hessen will die Zahl von Tierversuchen reduzieren. Die schwarz-grüne Regierung unterstützt deshalb zwei neue Professuren an den Universitäten in Frankfurt und Gießen, die sich dem Tierschutz widmen sollen.

Wiesbaden. Insgesamt gibt das Land dafür zwei Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren aus, wie Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden ankündigte.

In Frankfurt sollen zelluläre Systeme weiterentwickelt werden, die beim Test von Wirkstoffen Tierversuche ersetzen könnten. An der Uni Gießen werden die Fördergelder auf zwei Professuren in der Tier- und Humanmedizin verteilt. Ziel ist die "Optimierung" von Tierversuchen. In Gießen gibt es seit längerem eine Professur für Tierschutz, die derzeit aber unbesetzt ist.

Im Koalitionsvertrag haben sich CDU und Grüne eine Reduzierung von Tierversuchen zum Ziel gesetzt. Außerdem sollen die Versuche langfristig durch alternative Verfahren ersetzt werden. An Hessens Hochschulen ist die Zahl der Tierversuche von 676 (2010) auf 526 (2013) gesunken. Die Zahl der verbrauchten Tiere ging von knapp 61 000 auf 48 000 zurück.

dpa

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