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Hessen will über Bundesrat mehr Schutz vor Fluglärm erreichen

Luftverkehr Hessen will über Bundesrat mehr Schutz vor Fluglärm erreichen

Hessen kämpft im Bundesrat für mehr Schutz vor Fluglärm und bekommt dabei Rückenwind von Umweltschützern, Verkehrsexperten und Medizinern. Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) bezeichnete die am Freitag in die Länderkammer eingebrachte Initiative als ausgewogenen Vorschlag, der Anwohner mehr Ruhe bringe, ohne die Luftverkehrswirtschaft zu überfordern.

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Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne).

Quelle: Boris Roessler

Wiesbaden. Hessen hatte den Vorstoß mit Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg initiiert.

Luftfahrtbehörden sollen der Länderinitiative zufolge den Schutz besser berücksichtigten, vor allem am frühen Morgen und späten Abend solle Lärmschutz Vorrang haben. Bei der Entscheidung über Flugrouten solle die Beteiligung der Bürger gestärkt werden.

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm, die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland sowie der Verkehrsclub Deutschland und der Arbeitskreis Ärzte gegen Fluglärm stellten sich hinter die Bundesratsinitiative. In einem der dpa vorliegenden Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und dessen Amtskollegin aus dem Umweltressort, Barbara Hendricks (SPD), warnten sie vor gesundheitlichen Schäden von Fluglärm und riefen zum Handeln auf.

dpa

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