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Hessen will feste Unterkünfte für Flüchtlinge schaffen

Migration Hessen will feste Unterkünfte für Flüchtlinge schaffen

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen will bis zum Winteranfang alle Flüchtlinge in festen Unterkünften unterbringen. Die zentrale Aufgabe der nächsten Zeit sei, Obdachlosigkeit unter den Asylsuchenden zu vermeiden, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden nach einem Spitzentreffen mit den Fraktionschefs aller im Landtag vertretenen Parteien.

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

"In Hessen hat noch niemand auf der Straße schlafen müssen." Das sei zu einem großen Teil der Arbeit der vielen Ehrenamtlichen zu verdanken.

Obwohl weiter viele Flüchtlinge nach Hessen kommen, sei er zuversichtlich, dass das Ziel erreicht wird, betonte der Regierungschef. "Garantieren kann das aber niemand." Im September waren mehr als 12 000 Neuankömmlinge nach Hessen gekommen. In den ersten neun Monaten des Jahres lag die Zahl der Flüchtlinge im Land bei insgesamt rund 42 000 Menschen.

70 bis 75 Prozent der Flüchtlinge sind nach Angaben des Ministerpräsidenten Muslime. Etwa 80 Prozent der Asylsuchenden seien Männer, die restliche Zahl teile sich in Frauen und Kinder auf. Etwa ein Drittel der Ankommenden sei unter 18 Jahren. Gerade die Zahl der unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge steige rasant an.

Bouffier kündigte noch in diesem Jahr eine Einigung mit den Kommunen über die finanzielle Unterstützung des Landes an. "Wir wissen, dass wir zusätzlich zahlen werden", sagte der Ministerpräsident zur geplanten Erhöhung der Monatspauschale pro Flüchtling.

dpa

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