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Hessen verlangt vom Bund realistische Flüchtlingszahlen

Flüchtlinge Hessen verlangt vom Bund realistische Flüchtlingszahlen

Hessen fordert vom Bund realistische Vorhersagen zur Zahl der Asylbewerber. Nur dann könnten die Länder genau planen und den schutzsuchenden Flüchtlingen eine angemessene erste Unterkunft bieten, sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) am Dienstag in Wiesbaden.

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Sozialminister Stefan Grüttner (CDU).

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Wiesbaden. Der Bund gehe neuerdings von 400 000 Flüchtlingen in diesem Jahr aus, während die Prognose noch im Februar bei maximal 300 000 Menschen gelegen habe. "Das darf bei einem so wichtigen Thema, dass die Länder und Kommunen vor große Herausforderungen stellt, so nicht passieren", sagte Grüttner.

Hessen hat 2014 etwa 17 000 Asylbewerber aufgenommen und richtet sich auf 40 000 Neuankömmlinge im laufenden Jahr ein. Im April kamen nach Ministeriumsangaben 2416 Flüchtlinge nach Hessen, seit Januar waren es knapp 10 000. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hatte am Dienstag erstmals von bundesweit 400 000 Flüchtlingen in diesem Jahr gesprochen.

dpa

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