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Hessen verbessert Barrierefreiheit an kleine Bahnhöfen

Verkehr Hessen verbessert Barrierefreiheit an kleine Bahnhöfen

Mit einem millionenschweren Bund-Länder-Programm werden 24 kleine Bahnhöfe in Hessen modernisiert und barrierefrei gemacht. Barrierefreiheit helfe nicht nur älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen, sondern auch Eltern mit Kinderwagen und Radfahrern, die ihr Fahrrad mit in die Bahn nehmen möchten, erklärte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch in Wiesbaden.

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Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Bei der Initiative geht es um Bahnhöfe mit weniger als 1000 Ein- und Aussteigern am Tag.

Das Bundesverkehrsministerium stellt im Zuge des Programms "Barrierefreiheit kleiner Verkehrsstationen" bundesweit rund 80 Millionen Euro für Planungs- und Baukosten bereit. Rund 15 Millionen Euro davon fließen nach Angaben des Ministers nach Hessen. Voraussetzung für die Investitionen des Bundes sei, dass im Land Mittel in der gleichen Höhe zur Verfügung gestellt werden.

Die Deutsche Bahn betreibt in Hessen insgesamt 479 Stationen. Davon hatten laut Verkehrsministerium im Jahr 2015 insgesamt 287 oder 60 Prozent der Bahnhöfe weniger als 1000 Ein- und Aussteiger. Von den 192 Stationen über 1000 Ein- und Aussteiger seien 121 Stationen stufenfrei zugänglich. Ziel sei nach der Vereinbarung zwischen Bahn und Land, dass die Bahnsteige in Hessen 2025 möglichst flächendeckend stufenfrei zu erreichen sind.

dpa

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