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Hessen und Thüringen danken USA für Engagement im Kalten Krieg

Geschichte Hessen und Thüringen danken USA für Engagement im Kalten Krieg

Hessen und Thüringen haben der US-Armee für ihren Einsatz an der ehemaligen innerdeutschen Grenze gedankt. Dass aus dem vier Jahrzehnte währenden Kalten Krieg kein realer militärischer Konflikt wurde, sei zu weiten Teilen der Präsenz der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland und Europa zu verdanken, sagte Hessens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Lucia Puttrich (CDU), am Freitag in Rasdorf.

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450 Besucher feierten beim «Last Border Patrol Tag 2015».

Quelle: U. Zucchi

Rasdorf. In der Grenzgedenkstätte Point Alpha, wo sich früher ein bekannter Stützpunkt der US-Army befand, wurde am Freitag an die letzte Grenzpatrouille am Eisernen Vorhang vor rund 25 Jahren erinnert. Das Jubiläum am "Last Border Patrol Tag 2015" feierten 450 Besucher mit hochrangigen Militär-Vertretern und Politikern. Den Auftakt bildete ein Fahnenzeremoniell. Auch Zeitzeugen-Gespräche von Veteranen mit Schülern standen auf dem Programm.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) betonte die wichtige Rolle der US-Armee, die unter großen Opfern Europa Frieden und Freiheit gebracht und Deutschland von Hitler befreit habe: "Und dafür gilt unser Dank bis heute." Point Alpha war einer der am meisten gefährdeten Orte. Das sogenannte Fulda Gap galt als strategisch günstiges Einfallstor für Truppen des Warschauer Pakts.

dpa

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