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Hessen schlägt wegen Flüchtlingszustrom Alarm

Flüchtlinge Hessen schlägt wegen Flüchtlingszustrom Alarm

Hessen schlägt Alarm, weil benachbarte Bundesländer immer mehr Flüchtlinge in die hessische Erstaufnahmestelle in Gießen schicken. "Man darf sich seinen Verpflichtungen nicht zulasten der Nachbarn entledigen", sagte der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden.

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Asylsuchende kommen auch aus anderen Bundesländernnach Hessen.

Quelle: A.Dedert/Archiv

Wiesbaden. In einem Brief an das Kanzleramt forderte er eine nationale Asylkonferenz von Bund, Ländern und Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu finden.

In Hessen hätten in diesem Jahr fast 15 000 Flüchtlinge Aufnahme gefunden, von denen nach dem Verteilungsschlüssel nur 8400 im Land geblieben seien, sagte der Gießener Regierungspräsident Lars Witteck.

Den Brief ans Kanzleramt schrieb Grüttner nach eigenen Angaben am Dienstag. Am Abend zuvor seien unangemeldet Busse mit 210 Flüchtlingen aus Nordrhein-Westfalen in Gießen angekommen. Am Dienstagabend seien ohne Vorwarnung weitere 250 Flüchtlinge aus Dortmund gefolgt. Nordrhein-Westfalen hat seine Erstaufnahme wegen Masern-Fällen gestoppt.

In Gießen sorgte die Massenankünfte für chaotische Szenen. Bis in die Nacht registrierten Mitarbeiter des RP die Ankömmlinge, versorgten sie mit Essen und schlugen Betten in Zelten auf.

dpa

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