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Hessen schafft 2017 weitere 800 Lehrerstellen

Migration Hessen schafft 2017 weitere 800 Lehrerstellen

Hessen wird auch im nächsten Jahr etwa 800 zusätzliche Lehrer einstellen, um Flüchtlingskinder in sogenannten Intensivklassen ausreichend unterrichten zu können.

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Alexander Lorz spricht während eines Interviews in Frankfurt am Main.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. Das sagte der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung des Praxisbeirats zur Flüchtlingsbeschulung, in dem Schulleiter, Schulämter und auch Eltern- und Schülervertretungen zusammenkommen, erklärte Lorz: "Wir stehen vor der großen Aufgabe, die jugendlichen Flüchtlinge auch in der Schule zu integrieren."

Bereits in diesem Jahr hatte das Land 800 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen, um rund 15 000 Flüchtlingskinder in etwa 1250 Intensivklassen zu unterrichten. Die Kosten dafür betragen laut Ministerium 40 Millionen Euro. Anfang nächsten Jahres wird es laut Lorz dazu kommen, dass immer mehr Flüchtlingskinder, deren Sprachkenntnisse ausreichen, zudem in Regelklassen unterrichtet werden.

"Es werden ein, zwei oder maximal drei Flüchtlingskinder in eine Klasse kommen. Wir haben nicht vor, halbe Klassen mit Flüchtlingskindern zu besetzen", erklärte der Minister und fügte an, dass die Schulen vor Ort in Gesprächen mit den Eltern darüber aufklären würden, um Ressentiments vorzubeugen.

dpa

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