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Hessen richtet erste Holocaust-Professur in Frankfurt ein

Hochschulen Hessen richtet erste Holocaust-Professur in Frankfurt ein

Die Universität Frankfurt erhält erstmals eine Professur zur Erforschung des Völkermords an den Juden. Das Land werde die im Fachbereich Geschichte angesiedelte Stelle finanzieren, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums in Wiesbaden und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

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Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU).

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt. Minister Boris Rhein (CDU) sprach von einer einmaligen Professur, die zugleich die erfolgreiche Arbeit des Fritz-Bauer-Instituts sichern werde.

Der neue Holocaust-Professor mit einer W-3-Stelle wird zugleich Direktor dieses Instituts, das in Frankfurt seit Jahren Geschichte und Wirkung des Holocausts erforscht. Dessen bisheriger Leiter Raphael Gross ist zum 1. April nach Leipzig gewechselt und hat dort an der Uni den Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur übernommen. Gross war auch Chef des Jüdischen Museums in Frankfurt und hatte eine Honorarprofessur in Frankfurt.

Die Stelle für die Professur wird jetzt ausgeschrieben und soll möglichst im kommenden Jahr besetzt werden. Rhein dankte Frankfurts Unipräsidentin Birgitta Wolff für ihren Einsatz. Gemeinsam mit ihr sei Anfang des Jahres die Idee zu dieser Professur entstanden.

dpa

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