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Hessen muss weiter kräftig sparen

Haushalt Hessen muss weiter kräftig sparen

Hessen rangiert in einem Länderranking zur Kassenlage der Haushalte auf einem Platz im unteren Mittelfeld. Die Wirtschaftsprüfer von PwC sehen vor allem die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden im Land kritisch.

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500-Euro-Geldscheine.

Quelle: Patrick Seeger/Archiv

Frankfurt/Main/Wiesbaden. Hessen muss auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt nach einer Studie weiter kräftig sparen. Die Schuldenbremse im Jahr 2020 mit einem Haushalt ohne neue Kredite könne nur bei einem anhaltend strengen Konsolidierungskurs eingehalten werden, geht aus der am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.

Vor allem die Städte und Gemeinden in Hessen befänden sich weiter finanziell in einer relativ schlechten Situation. Beim Schuldenstand der Kommunen und den Zinsausgaben sowie bei den Sachinvestitionen und den Versorgungsausgaben pro Einwohner rangiere Hessen außerdem schlechter als der Durchschnitt der alten Flächenländer, begründeten die Wirtschaftsprüfer ihre Einschätzung. Insgesamt kommt Hessen beim PwC-Länderranking auf Platz elf unter den 16 Bundesländern.

Die besten Erfolgsaussichten auf dem Weg zur Schuldenbremse prognostizierten die Wirtschaftsprüfer den Ländern Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Neben Bremen und dem Saarland als Schlusslichtern müssen nach der Studie dagegen vor allem die ostdeutschen Flächenländer den Gürtel deutlich enger schnallen. Nach Einschätzung der Experten sind bis auf die hoch verschuldeten Länder Bremen und Saarland alle anderen in der Lage, aus eigener Kraft einen strukturell ausgeglichenen Haushalt bis zum Jahr 2020 vorzulegen.

dpa

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