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Hessen müssen immer mehr für Sozialhilfe ausgeben

Soziales Hessen müssen immer mehr für Sozialhilfe ausgeben

Die Bürger in Hessen werden immer stärker zur Kasse gebeten, um die Sozialhilfe für bedürftige Mitbürger zu finanzieren. Jeder Hesse - vom Säugling bis zum Greis - zahlte rechnerisch im vergangenen Jahr 378 Euro für die Sozialhilfe.

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Ein Bettler sitzt in der Fußgängerzone und hält eine Mütze in der Hand.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Wiesbaden. 2014 lag dieser Betrag bei 357 Euro und 2006 noch bei 244 Euro, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Größter Posten war die Eingliederungshilfe für Behinderte mit 53 Prozent der Nettoausgaben, deren Gesamthöhe 2,3 Milliarden Euro betrug (plus 7 Prozent gegenüber 2014). Leistungen für Asylbewerber sind in dieser Summe nicht enthalten.

Auf den weiteren Plätzen bei den Ausgaben folgten die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit 23 Prozent, die Hilfe zur Pflege mit 13 Prozent und Hilfen zur Gesundheit mit 4 Prozent. Regional stellten die Statistiker erhebliche Unterschiede fest. Generell sind - auf die Einwohner bezogen - die kreisfreien Städte stärker belastet als die Landkreise. Die höchsten Ausgaben pro Einwohner hatte Frankfurt mit 395 Euro (2014: 347 Euro), die niedrigsten Ausgaben verzeichnete der Rheingau-Taunus-Kreis mit 100 Euro (2014: 93 Euro).

dpa

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