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Hessen macht sich für Verbot von Wildtieren im Zirkus stark

Tiere Hessen macht sich für Verbot von Wildtieren im Zirkus stark

Hessen will sich mit einer Initiative im Bundesrat für ein Verbot bestimmter Wildtiere im Zirkus einsetzen. "Elefanten, Affen, Bären, Giraffen, Nilpferde oder auch Nashörner gehören nicht ins Zirkuszelt", erklärte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Freitag in Wiesbaden.

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Ein neugeborener Elefantenbulle steht unter seiner Mutter.

Quelle: Christian Charisius/dpa/Archiv

Wiesbaden. Gute Unterhaltung, gerade auch für Kinder, sei auch ohne diese Tierarten möglich. Hinz forderte den Bund auf, die nicht artgerechte Tierhaltungen im Zirkus per Verordnung zu beenden.

Eine verhaltensgerechte Unterbringung sei für viele Tiere in einem reisenden Betrieb praktisch nicht möglich, argumentierte die Ministerin. Es gehe ihr nicht um einen tierfreien Zirkus. "Viele, vor allem domestizierte Tierarten, lassen sich auch in mobilen Unternehmen artgerecht halten", erklärte Hinz.

Nach einer Mitteilung der hessischen Landtagsfraktion der Linken ist in 18 anderen europäischen Länder die Haltung von Wildtieren im Zirkus bereits verboten oder stark eingeschränkt. Langfristig müsse man sich auch fragen, inwieweit die Ausbeutung von Tieren zum bloßen Amüsement ethisch vertretbar sei. Womöglich müssten Verbote folgen, die sich auf alle Tiere beziehen.

dpa

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