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Hessen fördert Fritz-Bauer-Institut mit 350 000 Euro

Gesellschaft Hessen fördert Fritz-Bauer-Institut mit 350 000 Euro

Das Fritz-Bauer-Institut, das sich mit der Erforschung der nationalsozialistischen Massenverbrechen und dem Holocaust beschäftigt, wird vom Land erneut mit 350 000 Euro unterstützt.

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Fritz Bauer im Jahr 1961. Foto: Goettert/Archiv

Wiesbaden. "Diese Forschungen sind nicht nur für das Begreifen der Vergangenheit von großer Bedeutung", erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Freitag in Wiesbaden. "Sie haben auch nicht an Aktualität verloren, da die Mechanismen auch auf heutige Geschehnisse übertragbar sind und wir daraus lernen können."

Der frühere KZ-Häftling und jüdische Emigrant Fritz Bauer hatte sich in der Nachkriegszeit zu einem der wenigen entschlossenen Nazi-Jäger innerhalb der deutschen Justiz entwickelt. Der große Frankfurter Auschwitz-Prozess wäre ohne den Juristen kaum möglich gewesen. Mit großer Energie hatte der hessische Generalstaatsanwalt erfolgreich versucht, Ermittlungsverfahren gegen die SS-Wachmannschaften bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft zu konzentrieren. Neben seiner Ermittlungsarbeit war Bauer ein wichtiger Vorkämpfer für Strafrechts- und Strafvollzugsreformen.

dpa

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