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Hessen erinnert erstmals offiziell an Heimatvertriebene

Geschichte Hessen erinnert erstmals offiziell an Heimatvertriebene

Erstmals erinnert Hessen an diesem Sonntag (14.9.) zusammen mit Bayern offiziell an die im Zweiten Weltkrieg geflüchteten und vertriebenen Deutschen. Es gehe darum, ein "Zeichen gegen das Vergessen" zu setzen, erklärte Regierungschef Volker Bouffier (CDU) am Freitag in Wiesbaden.

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Volker Bouffier (CDU).

Quelle: Jörg Carstensen/Archiv

Wiesbaden. Heimatvertriebene und Spätaussiedler seien ein fester Teil der hessischen Geschichte. Das schlimme Schicksal habe ganze Familien und Generationen betroffen.

Mit dem Gedenktag für die "Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation" sei Hessen bundesweit beispielgebend vorangegangen, sagte Bouffier. Er freue sich, dass ein "Schulterschluss" mit Bayern gelungen sei. Der Gedenktag beziehe weltweit die Opfer von Vertreibungen mitein.

Zum Festakt am Sonntag im Landtag hat Bouffier zusammen mit Sozialminister Stefan Grüttner (ebenfalls CDU) sowie dem Bund der Vertriebenen offiziell eingeladen. Grüttner wird ein Grußwort halten. Bouffier werde aber nicht an der Feier teilnehmen, teilte am Freitag Regierungssprecher Michael Bußer mit.

dpa

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