Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -1 ° Schneeschauer

Navigation:
Hessen bekämpft Personalmangel an Grundschulen

Bildung Hessen bekämpft Personalmangel an Grundschulen

Eine Stelle an einer hessischen Grundschule ist künftig für Studenten anderer Lehrämter leichter zu bekommen. Damit will Kultusminister Alexander Lorz (CDU) unter anderem den Personalmangel bekämpfen.

Voriger Artikel
Frühere Polizisten als Flüchtlingsberater im Einsatz
Nächster Artikel
Verein berät nun auch in Nordhessen gegen Extremismus

Ein Schüler meldet sich Unterricht.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Wiesbaden. Ab 1. November steht an den Grundschulen das Referendariat bis zu 50 Absolventen des 1. Staatsexamens für Gymnasien, Haupt- und Realschulen offen, wie der Minister am Freitag in Wiesbaden sagte. Bisher war der Wechsel an eine der knapp 1100 hessischen Grundschulen erst nach dem Referendariat an der weiterführenden Schule und zusätzlichen Fortbildungen möglich.

Das Grundschulreferendariat wolle man längerfristig öffnen, sagte Lorz. Zunächst müssten aber Erfahrungen gesammelt werden. Nötig seien dann auch Anpassungen in der Lehrerausbildung.

Hessen hat ein Problem, die Stellen für Grundschullehrer zu besetzen. Zum Schuljahresbeginn waren noch 100 Stellen unbesetzt. Lorz zeigte sich zuversichtlich, diese in den kommenden Monaten zu besetzen. An den Hochschulen gebe es ab Herbst 315 neue Ausbildungsplätze für das Lehramt an Grund- und Förderschulen, teilte das Ministerium mit.

Zum 1. Februar 2018 sind 400 neue Stellen für Sozialpädagogen an Grundschulen eingeplant. Lorz zeigte sich zuversichtlich, diese besetzen zu können. Experten beschrieben den Arbeitsmarkt als angespannt, aber nicht als leer gefegt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr