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"Herdprämie" in Hessen weit weniger beliebt als in Bayern

Gesellschaft "Herdprämie" in Hessen weit weniger beliebt als in Bayern

Das Betreuungsgeld für Kleinkinder ist in Hessen weit weniger beliebt als in anderen westlichen Bundesländern. Von den 145 769 Beziehern dieser 2013 eingeführten Leistung leben knapp 11 000 in diesem Bundesland.

Wiesbaden. In Bayern bezogen im ersten Quartal dieses Jahres 33 500 Eltern die sogenannte "Herdprämie". Auch in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gibt mehr als 30 000 Bezieher, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag meldete.

95 Prozent der hessischen Bezieher waren Mütter. In 75 Prozent der Fälle wurde der Antrag für die maximal mögliche Bezugsdauer von 22 Monaten gestellt. Bei beidem lag Hessen im Bundesdurchschnitt.

Erfasst sind die tatsächlichen Leistungsbezüge im ersten Quartal 2014. Eltern haben Anspruch auf Betreuungsgeld, wenn sie ihr Kind nicht in eine öffentlich geförderte Einrichtung oder zu einer Tagesmutter geben. Es beträgt 100 Euro monatlich vom 15. Lebensmonat an bis maximal zum dritten Lebensjahr.

dpa

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