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Herbert Quandt-Stiftung will sich neu ausrichten

Gesellschaft Herbert Quandt-Stiftung will sich neu ausrichten

Die Bad Homburger Herbert Quandt-Stiftung will sich neu ausrichten. Projekte in den Themenfeldern "Bürger und Gesellschaft" und "Trialog der Kulturen" werden nur noch bis Ende 2016 fortgesetzt, teilte die Stiftung am Freitag mit.

Bad Homburg. Neue Projekte werde es nicht geben. Die BMW-Großaktionärin Susanne Klatten, die die Stiftung in den vergangenen Jahren finanziell getragen und ideell unterstützt hatte, wolle sich künftig stärker auf die Themen Natur, Kunst und kulturelle Bildung konzentrieren. Klatten bleibt mindestens bis 2016 Stiftungsratsvorsitzende, für die Zeit danach ist noch keine Entscheidung getroffen.

Mehrere Millionen Euro waren in den vergangenen Jahren in verschiedene Projekte geflossen, etwa in ein Stipendienprogramm für Nachwuchsjournalisten zur Verständigung zwischen Islam, Juden- und Christentum und zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements.

Klatten, Tochter des Industriellen Herbert Quandt, hatte das Vermögen der Stiftung 2007 um 15 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro aufgestockt. Damit war die Stiftung von der Altana AG losgelöst worden. Die Erträge aus dem Stiftungskapital sollen auch künftig gemeinnützigen Zwecken zugutekommen, teilte die Stiftung mit. Welche das sind, sei noch nicht entschieden.

dpa

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