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Heimstätte will Flüchtlinge auch in Wohnmodulen unterbringen

Flüchtlinge Heimstätte will Flüchtlinge auch in Wohnmodulen unterbringen

Wegen der weiter steigenden Zahl von Flüchtlingen in Hessen will die Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte verstärkt auf kleine Häuser in modularer Bauweise setzen.

Frankfurt/Main. "Wir wollen innerhalb kürzester Zeit viel Wohnraum erstellen", sagte Geschäftsführer Joachim Pös am Dienstag in Frankfurt. Ziel sei es zunächst, in bis zu zehn Kommunen im Land verschiedene Bauweisen zu testen. Im vergangenen Jahr waren rund 17 500 Flüchtlinge nach Hessen gekommen, in diesem Jahr werden nach aktuellen Prognosen des Sozialministeriums etwa 20 000 Asylbewerber erwartet.

"Wir wollen weg von Containerlösungen - weil Flüchtlingsunterkünfte kein kurzfristiges Thema sind", sagte der Projektleiter bei der Nassauischen Heimstätte, Marcus Gwechenberger. Es sei unklar, wie lange der Flüchtlingsstrom anhalte und wie lange Asylsuchende in Hessen bleiben würden. Zu Details - wie etwa den Kosten des Vorhabens - wollte die Heimstätte zunächst keine Angaben machen.

Neben dem Neubau von Modulen will die Wohnungsbaugesellschaft auch als Dienstleister für Kommunen auftreten. Die Heimstätte will Städte und Gemeinden etwa dabei unterstützen, möglichen Wohnraum für Flüchtlinge zu begutachten. Auch der eigene Bestand von rund 60 000 Mietwohnungen in 140 hessischen Städten und Gemeinden soll überprüft werden.

dpa

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