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Hausärzte wettern gegen Spitzenverbände

Gesundheit Hausärzte wettern gegen Spitzenverbände

Die deutschen Hausärzte fühlen sich von den Spitzenverbänden der Ärzteschaft nicht ausreichend vertreten. Die Bundesärztekammer (BÄK) habe "wenig bis gar nichts für die Förderung der hausärztlichen Versorgung in Deutschland getan", sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, am Montag in Frankfurt.

Frankfurt/Main. In der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) würden "hausärztliche Interessen bis heute nicht ernst genommen", ergänzte Hauptgeschäftsführer Eberhard Mehl.

Nach Angaben des Hausärzteverbandes entscheiden sich nur rund zehn Prozent der jungen Mediziner für das Fachgebiet Allgemeinmedizin. Das müsse sich ändern, sagte Weigeldt: "Hausärzte bilden als Generalisten das Rückgrat der ambulanten Versorgung." Am Dienstag beginnt in Frankfurt der 118. Deutsche Ärztetag.

dpa

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