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Grundstein für neue Moschee in Wiesbaden gelegt

Religion Grundstein für neue Moschee in Wiesbaden gelegt

Rund 1000 Menschen haben am Mittwoch in Wiesbaden die symbolische Grundsteinlegung für den Neubau einer Moschee verfolgt. Das Haus der als gemäßigt geltenden Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) soll Platz für 350 Betende bieten.

Wiesbaden. "Wir müssen die Botschaft verbreiten, dass der Islam friedlich ist", sagte Khalif Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, weltweites Oberhaupt der AMJ, bei der Zeremonie. Mit dem Bau soll nach Angaben eines Sprechers Ende 2015 begonnen werden. Die Kosten belaufen sich Schätzungen zufolge auf eine Million Euro, die durch Spenden zusammen kommen sollen. Geplant ist auch ein Minarett - nach Angaben des Sprechers dient es jedoch lediglich der Zierde.

Die AMJ ist seit vergangenem Jahr als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Hessen anerkannt. Damit hat sie den gleichen Rechtsstatus wie die großen christlichen Kirchen. Für Samstag ist eine weitere Grundsteinlegung in Karben geplant, am selben Tag soll in Friedberg (beides Wetteraukreis) eine Moschee der Glaubensgemeinschaft eröffnet werden. Die Vereinigung hat in Hessen eigenen Angaben zufolge etwa 15 000 Mitglieder. Sie ist neben dem Landesverband Hessen der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) auch Partner des Landes für den neu eingeführten islamischen Religionsunterricht.

dpa

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