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Grüttner will Schwarz-Grün: Kritik an Schwarz-Rot

Migration Grüttner will Schwarz-Grün: Kritik an Schwarz-Rot

Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) will die Regierungskoalition seiner Partei mit den Grünen auch nach der nächsten Landtagswahl fortsetzen. "Das funktioniert seit zweieinhalb Jahren und es wird auch weiterhin funktionieren", sagte Grüttner der Deutschen Presse-Agentur.

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Stefan Grüttner (CDU).

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Es gebe keine Notwendigkeit, eine andere Konstellation anzustreben. Die beiden Parteien hätten eine erfolgreiche Art der Zusammenarbeit gefunden und die Akzeptanz sei hoch, auch unter Grünen-Wählern. In der schwarz-roten Koalition auf Bundesebene dagegen herrsche ein "grauenvolles Hin und Her". In Hessen wird voraussichtlich Ende 2018 ein neuer Landtag gewählt.

Die Äußerungen von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer nannte Grüttner nicht hilfreich. "Man muss sich der Wirkung seiner Worte bewusst sein und da würde ich Vielen empfehlen, intensiver nachzudenken, bevor sie reden", sagte der CDU-Politiker. Die CSU schade sich damit selbst. Scheuer hatte Hürden bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber beklagt und gesagt: "Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese." Mit Blick auf das gute Abschneiden der AfD bei den letzten Wahlen sagte Grüttner, er glaube, dass die Wähler eher durch eine konsequente und realistische Politik zurückzugewinnen seien als durch "markige Sprüche".

dpa

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