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Grüne: Steinbach als Menschenrechtssprecherin nicht tragbar

Migration Grüne: Steinbach als Menschenrechtssprecherin nicht tragbar

Die Grünen halten die wegen eines Twitter-Kommentars scharf kritisierte CDU-Politikerin Erika Steinbach als Menschenrechts-Sprecherin der Union für nicht mehr tragbar.

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Steinbach (CDU) hat empörte Reaktionen im Internet hervorgerufen.

Quelle: B. von Jutrczenka/Archiv

Berlin. "Die Union muss sich jetzt klar dazu verhalten", sagte Grünen- Fraktionschef Anton Hofreiter dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag). "Für mich stellt sich die Frage, wie Frau Steinbach ihre rassistischen Äußerungen mit ihrer Funktion als Sprecherin für Menschenrechte vereinbaren kann."

Steinbach hatte am Wochenende mit einem Foto-Kommentar zum Thema Flüchtlinge empörte Reaktionen hervorgerufen - und auch die eigene Partei gegen sich aufgebracht. Das "Deutschland 2030" überschriebene "Inder"-Bild, das die CDU-Bundestagsabgeordnete am Samstag im Internetdienst Twitter verbreitete, zeigt ein von einer Gruppe dunkelhäutiger Menschen neugierig betrachtetes weißes Kind mit dem Untertitel: "Woher kommst Du denn?"

Der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, sieht Unionsfraktionschef Volker Kauder in der Pflicht. "Ich erwarte von Herrn Kauder, dass er derartige rassistische Entgleisungen nicht ohne Konsequenzen für Frau Steinbach lässt", sagte Bartsch der Zeitung.

dpa

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