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Großdemonstration in Frankfurt gegen Freihandelsabkommen

Demonstrationen Großdemonstration in Frankfurt gegen Freihandelsabkommen

Bis zu 20 000 Menschen wollen am Samstag auf dem Frankfurter Opernplatz gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta demonstrieren. Zu dem Protest hat ein Bündnis von mehr als 130 Gruppen aufgerufen.

Frankfurt. Neben Gewerkschaften und kirchlichen Gruppen demonstrieren auch Globalisierungskritiker, Umweltschützer und Wohlfahrtsverbände unter dem Motto "Für einen gerechten Welthandel".

Die Gegner der Verträge der EU mit den USA und Kanada fürchten, dass die Abkommen für Verbraucher negative Folgen haben. Sie verlangen daher den Stopp der Verhandlungen über TTIP und die Aussetzung der Ratifizierung von Ceta. "Beide Abkommen sind eine Gefahr für unsere Demokratie, Sozial- und Umweltstandards und die öffentliche Daseinsfürsorge", sagte Roland Süß von Attac Deutschland, der die Frankfurter Demonstration anmeldete.

Wegen der Kundgebung und Demonstration dürfte es im Innenstadtbereich der Mainmetropole zu Verkehrsbehinderungen kommen. Mehrere Straßenbahnlinien werden in dieser Zeit nur bis zum Hauptbahnhof fahren, teilte die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mit. S- und U-Bahnen könnten den Fahrgästen als Alternative dienen.

Frankfurt ist eine von insgesamt sieben deutschen Großstädten, in denen gegen die Freihandelsabkommen demonstriert wird. Zehntausende wollen auch in Hamburg, Berlin, Stuttgart, Leipzig, München und Köln auf die Straße gehen.

dpa

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