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Griechischer Außenminister studierte und forschte in Hessen

Regierung Griechischer Außenminister studierte und forschte in Hessen

Der neue griechische Außenminister Nikos Kotzias ist mit Hessen eng verbunden. Der Politikprofessor studierte, forschte und lehrte an den mittelhessischen Universitäten von Gießen und Marburg.

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Nikos Kotzias.

Quelle: Simela Pantzartzi/Archiv

Gießen/Marburg. Die Hochschulen bestätigten am Donnerstag entsprechende Medienberichte. Er war demnach von 1969 bis 1978 als Student in Gießen eingeschrieben. In Marburg übernahm er Anfang der 1990er Jahre für ein Semester eine Gastprofessur am Institut für Politikwissenschaft. Zuvor habe er dort bereits bei einer Forschungsgruppe mitgearbeitet.

Kotzias habe in der kommunistischen Hochschulszene "kräftig" mitgemischt, schrieb die "Gießener Allgemeine". Er sei für lange und temperamentvolle Vorträge bekanntgewesen, zitierte die Zeitung den ehrenamtlichen Gießener Stadtrat Heinrich Brinkmann (Grüne), der Kotzias an der Uni begegnet war.

Diesen habe er als "sehr selbstbewussten" und "hocheloquenten" Mann in Erinnerung, sagte Brinkmann der dpa. Er ging davon aus, dass der neue Außenminister auch wegen dessen Zeit in Hessen ausgewiesene Kenntnisse von Deutschland besitze. Kotzias, Politikprofessor an der Universität Piräus, hat als Parteiloser das Amt des griechischen Außenministers übernommen.

dpa

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