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Grenzmuseum soll hauptamtlichen Leiter bekommen

Museen Grenzmuseum soll hauptamtlichen Leiter bekommen

Das Grenzmuseum Schifflersgrund an der thüringisch-hessischen Landesgrenze soll künftig nicht mehr allein von Ehrenamtlichen geleitet werden. Es werde einen hauptamtlichen Geschäftsführer geben, kündigte Museumsleiter Wolfgang Ruske an, der zugleich Vorsitzender des Trägervereins Arbeitskreis Grenzinformation ist. "Wir hoffen auf Unterstützung der Staatskanzleien in Thüringen und Hessen." Das Grenzmuseum bei Asbach-Sickenberg im Eichsfeld sei das einzige Museum seiner Art in Thüringen, das noch im Ehrenamt geführt werde.

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DDR-Wappen an Grenzpfahl vor ehemaligem Grenzturm im Museum Schifflersgrund.

Quelle: S.Pförtner/Archiv

Asbach-Sickenberg. Es wurde am 3. Oktober 1991 eröffnet.

Ruske verspricht sich von diesem Schritt eine größere Schlagkraft, um zum Beispiel mehr Besucher auf das Gelände mit seinen Militärfahrzeugen und Hubschraubern zu locken. "Dieses Jahr werden wir wohl die Zahl von 40 000 Besuchern nicht erreichen." So viele seien es jeweils in den vergangenen Jahren gewesen. "Im Hauptamt kann eine bessere Akquise betrieben werden, etwa um mehr Schulen anzusprechen oder Busunternehmen zu begeistern", erklärte Ruske.

Nach seinen Angaben soll das Museum neu strukturiert und die Ausstellung neu konzipiert werden. Geplant sei etwa, dass die Militärfahrzeuge eine separate Fläche bekommen und nicht mehr mitten auf dem Museumsgelände stehen. Die Staatskanzlei hatte moniert, dass die Militärgerätschaften "die historische Authentizität des Ortes überlagerten und diesen in seiner Lesbarkeit verstellen".

dpa

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