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Gremium will die "Innenstadtinsel"

Ortsbeirat Gremium will die "Innenstadtinsel"

Der Ortsbeirat Gladenbach erörterte vor Ort den überarbeiteten Plan zur "Innenstadtinsel" unddiskutierte auch dieVerkehrssituation in der "Marktstraße".

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Günter Becker (von links) vom Ordnungsamt der Stadt Gladenbach und Ortsvorsteher Hans-Bernhard Schwarz stellten den Mitgliedern des Gremiums und Bürgern den überarbeiteten Plan zur Neugestaltung der „Innenstadtinsel“ vor. Foto: Klaus Peter

Gladenbach. Die jüngste Sitzung des Ortsbeirates fand im Rahmen einer Ortsbesichtigung „Markstraße“ und „Innenstadtinsel“ statt. Zu dieser Sitzung begrüßte Ortsvorsteher Hans-Bernhard Schwarz neben Ortbeiratsmitgliedern auch Günter Becker vom Ordnungsamt der Stadt sowie einige Bürger. Anschließend stellte Schwarz zusammen mit Becker den überarbeiteten Plan zur Gestaltung der „Innenstadtinsel“ vor. Wie Schwarz berichtete, wolle die Stadt in den nächsten Tagen versuchen, alle Freiflächen dort zu kaufen.

Die ursprünglich in dem Entwurf vorgesehenen Wasserspiele entfallen und des Weiteren sieht der neue Plan kleinere Veränderungen vor. An der Ortsbesichtigung nahmen auch Besitzer des Schiff’schen Hauses teil, die auf Nachfrage von Hans Bernhard Schwarz erklärten, dass sie „für alles offen“ seien. Darunter ist auch der Verkauf des Gebäudes zu verstehen, das unter Denkmalschutz steht.

Vor wenigen Tagen hatte der Bau- und Planungsausschuss den Offenlagebeschluss des Planes empfohlen. Insgesamt befürwortete der Ortsbeirat die Neugestaltung der Innenstadtinsel, wobei das Gremium darauf hinweist, dass die Kostenentwicklung im Auge behalten werden muss. Ziel sei es, den Haushaltsansatz für dieses Projekt mit 1,2 Millionen Euro deutlich zu unterschreiten, erklärte Schwarz. Der Ortsbeirat sprach auch den Bebauungsplan „DRK-Rettungswache“ an. Geplant ist, am Stadtausgang in Richtung Marburg eine neue DRK-Rettungswache zu errichten, die sich bisher in der Bahnhofsstraße befindet.

Die neue Rettungswache sieht ausreichend Personalräume vor und mittelfristig soll dort auch das Katastrophenschutzzentrum angebaut werden, sobald die bisherige DRK-Rettungswache in der Bahnhofstraße verkauft ist. Anschließend berichtete Schwarz von Bürgern aus der Marktstraße, die die Parkplatzsituation, die Verkehrsbelastung und das manchmal zu schnelle Fahren monieren. Zahlreiche Parkplätze würden als Dauerparkplätze genutzt, was sich für die Geschäfte nachteilig auswirke. Günter Becker schlug vor, verdeckte Messungen vorzunehmen, um die Geschwindigkeiten der Autofahrer zu überprüfen. Gleichwohl gäbe es in puncto Tempoüberschreitung in der Marktstraße relativ wenig Beschwerden.

von Klaus Peter

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