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Goethe-Uni will "Hiwis" mehr Geld zahlen

Hochschulen Goethe-Uni will "Hiwis" mehr Geld zahlen

Die Hilfskräfte an der Frankfurter Goethe-Universität sollen mehr Geld bekommen. Das Präsidium plant, die Bezüge für wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche "Hiwis" um bis zu zwölf Prozent zu erhöhen.

Frankfurt/Main. Die Entgelte sollen in zwei Schritten steigen, im Oktober 2015 und im Januar 2016.

"Insgesamt wird die Goethe-Universität dafür fast eine Million Euro zusätzlich pro Jahr aufwenden", teilte Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff am Donnerstag mit. "Damit zeigen wir, dass wir nicht nur reden, sondern auch handeln." Wolff hatte bei ihrem Amtsantritt angekündigt, den Mittelbau aufzuwerten und die Arbeitsbedingungen für Hilfskräfte zu verbessern.

Ein Tarifvertrag für "Hiwis" wird noch geprüft. Man wolle sich zunächst die Situation in anderen Ländern ansehen, um herauszufinden, "ob und wenn welche tariflichen Vereinbarungen für Hilfskräfte getroffen werden könnten", hieß es. Eine Initiative von Hilfskräften und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) fordern "die sofortige Aufnahme in den Tarifvertrag der Goethe-Universität". Sie werfen der Uni "Verschleppungstaktik" vor und drohen mit Streiks.

dpa

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