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Goethe-Uni bekommt 24 Millionen Euro für schnellen Spektrometer

Hochschulen Goethe-Uni bekommt 24 Millionen Euro für schnellen Spektrometer

Die Frankfurter Universität bekommt als eine der ersten Forschungseinrichtungen in Europa ein noch in der Entwicklung befindliches Gerät für die Kernresonanzspektrometrie.

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Der Campus Westend der Goethe-Universität.

Quelle: A. Dedert/Archiv

Frankfurt/Köln. Der Wissenschaftsrat hat dem Zentrum für Biomolekulare Magnetische Resonanz rund 24 Millionen Euro für den 1,2 Gigahertz-Spektrometer bewilligt, wie die Universität am Mittwoch mitteilte. Das Gerät ist etwa vier Meter hoch und zehn Tonnen schwer.

Es ermögliche mit einer neuen und zehnmal schnelleren Technologie neuartige Erkenntnisse über chemische und biochemische Reaktionen. Diese sollen dazu beitragen, die Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer besser zu verstehen. "Ebenso eröffnen sich neue Möglichkeiten, kurzlebige Proteine wie das Insulin oder Ribonukleinsäuren in der Zelle anzuschauen", sagte Prof. Volker Dötsch laut Mitteilung.

18 Millionen Euro kostet die Anschaffung des Geräts und 6 Millionen der dafür notwendig Anbau auf dem naturwissenschaftlichen Campus Riedberg. Bund und Land übernehmen je die Hälfte der Kosten.

dpa

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