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Gewitter sorgen für mehr verspätete Starts und Landungen

Luftverkehr Gewitter sorgen für mehr verspätete Starts und Landungen

Wegen zahlreicher heftiger Gewitter und Unwetter im Frühjahr und Sommer ist die Zahl der verspäteten Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen im Jahr 2016 kräftig gestiegen.

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Am Flughafen in Frankfurt.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. Während des Nachtflugverbots gab es inklusive der Vermessungs- und Hilfsflüge, Härtefälle und Sicherheitslandungen insgesamt 942 Flugbewegungen in der Zeit zwischen 23.00 und 05.00 Uhr. Im Jahr zuvor hatte die Zahl noch bei 710 und im Jahr 2014 bei 834 Einzelgenehmigungen gelegen, wie das hessische Verkehrsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mitteilte.

Gezählt wurden an Deutschlands größtem Airport 342 verspätete Starts und 464 verspätete Landungen im vergangenen Jahr. Dabei wurden nach Angaben von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) zwei Entwicklungen erkennbar: Noch nie seit der Einführung des Nachtflugverbots am Frankfurter Flughafen in 2011 gab es in den Wintermonaten Januar, Februar und Dezember so wenige Ausnahmegenehmigungen wie 2016. Insgesamt starteten nur fünf Flugzeuge nach 23.00 Uhr. Im Vorjahr waren es noch 45 Verspätungsstarts.

In den Sommermonaten Juni, Juli und August wurden dagegen wegen zahlreicher Sommergewitter und außergewöhnlichem Starkregen deutlich mehr verspätete Starts als in den Vorjahren genehmigt. Insgesamt starteten in diesem Zeitraum 228 Flugzeuge (2015: 77). Die Ausnahmegenehmigungen wurden nach Angaben des Ministers erteilt, weil der Grund der Verspätung außerhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaften lag.

dpa

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