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Gewerkschaft: Polizei muss bei Nennung der Herkunft abwägen

Kriminalität Gewerkschaft: Polizei muss bei Nennung der Herkunft abwägen

Das Nennen der Herkunft von Tatverdächtigen stellt die Polizei nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, vor eine schwierige Abwägung.

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Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt.

Quelle: Marc Tirl/Archiv

Frankfurt/Main. "Selbstverständlich sind wir darum bemüht, die Öffentlichkeit über alle relevanten Dinge zu informieren", sagte Wendt am Samstag dem Radiosender hr-Info. "Wir sind aber immer auch in der Gefährdung, dass man uns nachsagt oder unterstellt, wir würden irgendwelche rechten Ressentiments bedienen." Die Polizei habe in ihrer Öffentlichkeitsarbeit daher "immer ein

 

Spannungsverhältnis auszuhalten".

Nach den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln wurde der Polizei unter anderem vorgeworfen, Details zur Herkunft der Verdächtigen zurückgehalten zu haben. Polizeipräsident Wolfgang Albers am Freitag in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

dpa

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