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Geteiltes Echo auf Lärmobergrenze am Frankfurter Flughafen

Luftverkehr Geteiltes Echo auf Lärmobergrenze am Frankfurter Flughafen

Bis zu 300 000 Menschen sind im Rhein-Main-Gebiet von Fluglärm betroffen. Schwarz-Grün in Hessen will die Belastung eindämmen und hat dazu ein lang erwartetes Konzept vorgelegt.

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Über den Dächern fliegt eine Passagiermaschine der Lufthansa.

Quelle: Boris Roessler

Mainz. Das Konzept für eine Lärmobergrenze am Frankfurter Flughafen hat in Rheinland-Pfalz unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Als "unzureichend und halbherzig" bezeichnete der Mainzer SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann die am Dienstag vom hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) vorgestellten Pläne. Es sei nicht verständlich, dass Hessen sich weigere, eine klare Obergrenze für Flugbewegungen festzulegen. Die Regierung in Wiesbaden mogele sich so um eine Antwort auf die zentrale Frage, wie viele Maschinen höchstens im Rhein-Main-Gebiet starten und landen könnten.

Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Grüne) begrüße das Konzept dagegen. "Der Frankfurter Flughafen wird weltweit der erste Airport mit rechtlich verbindlichen Lärmobergrenzen sein", sagte sie. Leider werde die Lärmobergrenze nicht dazu führen, dass es tatsächlich leiser wird. Sie werde erst in der Zukunft wirken und für die Zunahme von Flugbewegungen relevant werden. Sie hoffe, dass dadurch der Anreiz erhöht werde, geräuschärmere Flugzeugtypen einzusetzen. Für den Fall, dass die neue Lärmobergrenze zwei Jahre hintereinander nicht eingehalten wird, sieht das Konzept die Möglichkeit vor, die Zahl der Flugbewegungen einzufrieren.

dpa

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