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Gesundheitspreis für Projekte zu Ernährung, Migranten und Demenz

Gesundheit Gesundheitspreis für Projekte zu Ernährung, Migranten und Demenz

Gesundes Essen selbst zu kochen statt Fertigmahlzeiten im Übermaß in sich hineinzustopfen: Das lernen die Grundschulkinder im Kreis Marburg-Biedenkopf und in der Stadt Marburg, wenn sie den "aid-Ernährungsführerschein" machen.

Wiesbaden. Dafür erhielt das Projekt am Montag den hessischen Gesundheitspreis. "Wir müssen früh anfangen, Gesundheitsbewusstsein zu erzeugen", sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) in Wiesbaden, als er die mit je 2000 Euro dotierte Auszeichnung an insgesamt vier Projekte verlieh.

Um den Ernährungsführerschein zu bekommen, sollen die Kinder kleine Gerichte mit naturbelassenen Lebensmitteln zubereiten und gemeinsam essen. Damit gewann das Projekt in der Kategorie "Gesund aufwachsen".

Die Dietzenbacher Initiative "Davet" (türkisch für "Einladung") setzte sich im Bereich "Gesund bleiben" durch. Sie will türkischstämmige Bürger motivieren, medizinische Vorsorge mehr in Anspruch zu nehmen. Auch Engagement für die Gesundheit im Alter würdigte die Jury. Hier überzeugte sie das Projekt "moment!" aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf, das Sport für Demenzkranke unterstützt. Das Land verleiht den Preis an Initiativen, die die Gesundheit der Bürger auf beispielhafte Weise fördern.

dpa

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